Klimawandel, leck mich oder wie?

Die Scheisse geht weiter, aber wen interessiert es? Ein Bekannter sagte mir: ich habe schon genug Probleme und kann mich nicht auch noch um den Klimawandel kümmern.

Probleme des Klimawandels
Klimawandel

Doch der Klimarat bestätigt: Mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent ist der Mensch Hauptursache des weltweiten Klimawandels. Es geht den Bach runter. Es ist bekannt, unserer größtes Problem ist der Co2 Ausstoß von Kraftwerken, Autos und Fabriken. Das Treibhausgas hält die Sonnenstrahlung zurück und führt zu einer Erwärmung in der Atmosphäre. Inwiefern dieser Effekt unser Klima bis jetzt beeinflusst, hat die Uno im neuen Klimareport veröffentlicht.

Bisher gemessene Veränderungen

In den letzten 8 Jahren, hat sich der Co2 Gehalt der Atmosphäre, um die Hälfte erhöht. So ist die Temperatur, seit beginn des 20. Jahrhunderts, um 0,9 Grad angestiegen und die letzten 30 Jahre waren die wärmsten seit dem Hochmittelalter.

Schnee und Eis schmelzen in großem Maße: Beispielsweise in Grönland wurde eine rasante Beschleunigung, in den Jahren von 2002 bis 2011, beobachtet. Das gleiche gilt für die Antarktis. In den mittleren Breiten schmilzt der Schnee, und immer weniger kommt nach. Auch der permafrost Boden in Russland, ist von den ansteigenden Temperaturen bedroht. Alles zusammen hat den Meeresspiegel bereits um 20 cm ansteigen lassen.

Dennoch ist eine unerwartete Pause, des globalen Temperaturanstiegs, aufgetreten. Diese Pause ist, durch das aktuelle Klima Modell nicht zu erklären. Möglicherweise, da die Auswirkungen von Wolken hier nicht einbezogen wurden. Es bleibt unklar, wie stark die Wärmungs- und Kühlungseffekte von Wolken wirklich sind.

Zukunftprognosen

Je nach Co2-Austoß erwarten uns Veränderungen, wie seit hundert oder tausend Jahren nicht mehr:

Die Durchschnittstemperatur wird voraussichtlich um 3,7 °C ansteigen. Es wird mit mehr Hitzewellen und einer Verschiebung der Klimazonen gerechnet. In den derzeitigen Subtropen folgen mehr Dürren. In tropischen Regionen und den mittleren Breiten, beispielsweise Deutschland, mehr Regen.

Die Gletscher verschwinden und der Meeresspiegel steigt um etwa 26 bis 82 cm. Der Ozean steigt nicht nur, er wird auch wärmer. So wird die Gefahr, dass in der Luft enthaltenes Co2 sich im Wasser zu Kohlensäure verbindet, größer. Folglich fällt der pH-Wert, das Wasser wird saurer. Die Lebewesen in den Ozeanen sind durch eine Veränderung des pH-Werts gefährdet.

Soweit schildert der Uno Klimarat die aktuelle Situation. Entscheidungen werden dann, von der Politik auf dem Uno Klimagipfel, getroffen. Das nächste Mal im November, in Warschau. Das können wir alles getrost vergessen.

Eines ist klar: jeder kann selber was für den Umweltzschutz machen.

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