Costa Ricas Küstenwache erwischt Hai-Finning-Boot

Am Dienstagabend haben Offiziere der Küstenwache  ein Hai-Finning-Boot mit 108 Haifischflossen im dem südlichen Pazifik Hafen von Quepos abgefangen.

Die Ladung beträgt umgerechnet rund 27 Haie, denen die Flossen

Tierquälerei Costa Rica
Tierquälerei

abgeschnitten wurden und die dann zurück in den Ozean geworfen wurden; eine häufige und brutale Praktik unter Hai-finnern .

Shark Finning wird in Costa Rica seit dem am 10. Oktober 2012 verabschiedeten Angel Gesetz verboten.

Der Direktor der Küstenwache, Martin Arias, sagte, dass die Offiziere die Mannschaft um Mitternacht am Dienstag festgenommen haben, alle wurden als Bewohner von Quepos identifiziert. Die Verdächtigen wurden am Mittwoch im Auftrag der örtlichen Staatsanwaltschaft freigelassen.

Haiflossen in Costa Rica
abgeschnittene Haifischflossen

Nach dem neuen Angel Gesetz, müssen Hai-finner mit der sofortigen Beschlagnahmung ihrer Schiffe, dem Verlust ihrer Angelscheine und mit Geldstrafen von bis zu 25-60 Mindestlöhnen – was circa $ 19,000 – $ 45,000 entspricht rechnen. Ein Umwelt-Gericht kann auch eine Anklage gegen die Besatzungsmitglieder einreichen.

Beamte des costaricanischen Instituts für Fischerei  kontrollierten das Schiff und fanden eine Ladung von Sailfish, welche die gesetzlich zulässige Menge um 15 Prozent übertraf. Staatsanwälte befahlen die Beschlagnahmung von  775 kg Sailfish, die mit der noch austehenden Genehmigungen des  National Animal Health Service versteigert werden.

Auch die Bedrohung der Meeresschildkröten in Costa Rica ist ein ständig

bestehendes Problem.

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