Schlechtes Wetter, in Deckung bleiben

Schlechtes Wetter costa rica

Die Prognose

Nach dem jüngsten IMN-Bericht werden die Auswirkungen eines Niederdrucksystems, das in der mittelamerikanischen Region vorhanden ist, an diesem Dienstag vor allem im Zentralpazifik und im Südpazifik sich weiter auswirken. In diesen Gebieten werden die stärksten Regenfälle in den Nachtstunden vorhergesagt.

Im Zentraltal sind moderate Niederschläge zu erwarten. Während es in der Karibik und der nördlichen Zone, in der Nähe der Bergsektoren zu Regenfällen mit Gewittern kommen wird, die praktisch das ganze Land betreffen.

Für heute Nachmittag und die ersten Stunden der Nacht werden Niederschläge unterschiedlicher Intensität und isoliert am Hang des Pazifiks, des Zentraltals, der Berge der Nordzone und der Karibik erwartet.

Unser Ratschlag ist in Deckung bleiben und nicht viel reisen, bis es wieder besser wird.

Costa Rica hat 98% der erneuerbaren Energien

 

Das Instituto Costarricense de Electricidad (ICE) in Costa Rica hat im vierten Jahr in Folge 98% der erneuerbaren Energien in seinem Sistema Eléctrico Nacional (SEN) seine Vorgaben erreichten sogar leicht übertroffen. Seit Mittwoch, dem 3. Oktober, macht der Strom aus Wasser, Wind, Geothermie, Biomasse und Sonne 98,15% der gesamten Produktion des Landes aus…

Darüber hinaus haben die Speicher es ermöglicht, variable Quellen – wie beispielsweise Wind – stärker in die nationale Matrix zu integrieren. 2018 wird das zweite Jahr in der Geschichte des Landes sein, in dem der Wind hinter dem Wasser die Position der Nummer zwei im Beitrag einnimmt. Kleiner Nachteil ist das die Windmühlen; sie tragen nicht gerade zur Verschönerung der Landschaft bei.

Costa Rica Stromerzeugung
Infografik Erneuerbaren Energien in Costa Rica

 

 

Blokade der interamericana bei Pérez Zeledón

Es wird weiter verhandelt und demonstriert. Um 11 am haben Demonstraten in Pérez Zeledón die Interamericana blockiert, bei der Kreuzung des Liceo Unesco zum Viertel San Luis.
Sie blockieren praktisch alle Spuren der Straße. Auch an anderen Orten gibt es Demonstrationen.
Demonstrationen in Pérez Zeledón
Der Streik geht weiter Foto Mario Cordero

Das Benzin in Costa Rica wird knapp

Benzin und Diesel gehen zur Neige

Streik in Costa Rica

Der Gewerkschaftsstreik in Costa Rica hat neue Ausmaße angenommen. Aus Angst vor Kraftstoffmangel reihen sich viele Autofahrer in die langen Schlangen vor den Tankstellen ein. Denn sie wollen wenigstens noch einmal tanken können. Das Abfüllen von Benzin und Diesel in Kanister ist allerdings verboten. Die Betreiber fürchten, der Kraftstoff könne zu einem viel höheren Preis unter der Hand weiter verkauft werden.

In einigen Gebieten wurde bereits ein Kraftstoffmangel gemeldet. In der Region Tibás, welche zur Provinz San José gehört, sind den Tankstellenbetreibern schon die Benzinreserven ausgegangen. Auch in Sámara und Nicoya, in der Provinz Guancaste kann seit heute nur noch Diesel getankt werden.

Grund für diesen Engpass ist der verlangsamte Transportweg der Tankwagen. Anstatt der regulären 6 Stunden für das Verladen und Transportieren, benötigen diese derzeit 24 Stunden. Mit dem Streik soll auf die schlechten Arbeitsbedingungen der Spediteure aufmerksam gemacht werden. 

Neu im Angebot Costa Rica Travelhotel: Açai Eiscreme

Leckeres Açai Eis jetzt im travelhotel
100% organische Açai Kirschen Eiscreme

 

Wir haben einen weiteren guten Grund das Travelhotel Costa Rica zu besuchen: Hier findet man jetzt neu in der Speisekarte auch organische Açai Eiscreme. Die Wunder-Krische bringt viele Vorteile mit sich und kann nun von jedem Hotelgast probiert werden.

Herkunft

Die Asai Beere, welche aus Brasilien stammt ist nun bereits in vielen Teilen der Welt bekannt. Sie wächst hauptsächlich im feuchten Amazonasgebiet.

Wirkung der Superbeere

Durch ihr großen Antioxidantiengehalt, vielen Vitaminen und Mineralien wird der Beere sogar die Heilung von Krebs zugesprochen. Sie ist reich an Vitamin C, B1, B2, B3, B6 und E sowie an den Mineralien Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Kupfer, Zink und Phosphor. Sie stärkt das Immunsystem und ihre Wirkstoffe können zur Prävention einer vorzeitigen Hautalterung genutzt werden. Ebenfalls soll sie schlank machen, die Haut faltenfrei halten, vor Herzkrankheiten schützen und vieles mehr.

Und dann schmeckt es noch sau-gut! So ein bisschen nussig, erdig und wie eine Kirsche eben.

Neu im Hotel Paraíso del Cocodrilo
Unser Angebot: Açai und Vanille Eiscreme

Costa Rica hat Glück – auch bei Naturkatastrophen

Klima Risiko Index Costa Rica

Costa Rica hat laut Happy Planet Index nicht nur die glücklichsten Menschen der Welt, sondern bleibt auch weitgehend von Naturkatastrophen verschont…

Halb so schlimm wie Mami denkt

Wenn ein Auslandsaufenthalt in einem fernen Land wie zum Beispiel Costa Rica ansteht, steht gleichzeitig auch immer das Thema Extremwetterereignisse im Raum. Sätze wie „Hoffentlich gibt es keine Naturkatastrophe“ hört man von den besorgten Angehörigen zu Hause und auf Gewisse Art und Weise macht man sich auch selbst Gedanken über mögliche Gefahren. Betrachtet man jedoch die Rangliste des Klima-Risiko-Index der Umweltschutzorganisation Germanwatch aus dem Jahr 2014, so stellt man überraschenderweise fest, dass Deutschland auf Platz 59 steht, Costa Rica hingegen erst an 93 Stelle auftritt.

Die Tatsache, dass Deutschland stärker von Unwetterkatastrophen betroffen ist als Costa Rica – wohlgemerkt, ein zentralamerikanisches Land inmitten des pazifischen Feuerrings und zwischen zwei Weltmeeren – hört sich für die meisten vorerst unglaubwürdig an. Aber die Fakten sprechen für sich: Der Globale Klima-Risiko-Index (KRI) von Germanwatch untersucht, wie stark Länder von Wetterextremen wie Stürmen oder Überschwemmungen betroffen sind, in Bezug auf menschliche und ökonomische Verluste. Der KRI für das Jahr 2018 stufte Deutschland im Ranking noch weiter ab – genaugenommen auf Platz 42 und somit weit vor Costa Rica. Und auch im Langfrist – Index seit 1997 zählt Deutschland zu den am stärkeren betroffenen Nationen.

Klimawandel betrifft die ganze Welt

Der Klimawandel schädigt uns alle. Wer kann sich noch an die schwere Hitzewelle im Jahr 2003 erinnern? Oder die heftigen Stürme wie zum Beispiel den Orkan „Kyrill“ 2007? Ganz zu schweigen von den mehrmals aufgetretenen „Jahrhundert – Hochwassern“ an Donau, Elbe und Oder. Der Starkregen im Juli dieses Jahres führte ebenfalls zu Hochwasser und in manchen Regionen Norddeutschlands wurde aufgrund von Überflutungen oder vollgelaufener Keller sogar der Katastrophenalarm ausgelöst. Die Verluste sind immens: Der KRI für 2016 zählt 15 Todesopfer und Schäden in Höhe von fast 4 Milliarden Dollar für Deutschland.

Die Ärmsten trifft es am Härtesten

Wie man sieht hat Deutschland zwar auch immer mehr mit den drastischen klimatischen Verhältnissen zu kämpfen, jedoch ist das Land nicht annähernd mit den Tragödien der Top 10 auf der Rangliste zu Vergleichen. Denn traurig aber wahr: Die Ärmsten trifft es immer am härtesten. Im Jahr 2016 waren des KRI zufolge Haiti, Simbabwe, Fidschi und Sri Lanka am schlimmsten von Extremwetter erschüttert. Die Entwicklungsländer werden so hart von einer Katastrophe getroffen, dass Sie sich gar nicht mehr richtig erholen können. Ein Musterbeispiel ist Honduras, welches 1998 durch einen Hurrikan um die 20 Jahre in der Entwicklung zurückgeworfen wurde.

Oder aber die Länder werden immer wieder von den Extremen heimgesucht, sodass eine Erholung und Regeneration überhaupt nicht möglich ist, da schon wieder der nächste Sturm durch das Land tobt. Zwischen 1997 und 2016 zählen neun von den zehn am schlimmsten betroffenen Ländern zu Entwicklungsländern mit niedrigem Pro-Kopf-Einkommen. Platz 10 nimmt die USA ein, also eine Industrienation, welche nicht nur ein deutlicher Verursacher des Klimawandels ist sondern eben auch Leidtragender.

Probleme lösen sich nicht von selber

Abschließend ist wieder einmal zu sagen, dass die Problematik rund um das Thema Klimawandel präsent ist und erhebliche Schäden mit sich bringt. Die Sache ist real und wir Menschen müssen anfangen zu handeln, um weiteres Leid zu verhindern. Jeder sollte seine Umwelt schützen, denn die Probleme lösen sich nicht von alleine. Laut dem KRI kamen zwischen 1997 und 2016 mehr als eine halbe Million Menschen aufgrund von Naturkatastrophen ums Leben. Besonders geschädigt werden wie bereits erwähnt die kleinen Insel Staaten und Entwicklungsländer, welche sich im Vergleich zu den westlichen Ländern mit Sicherheit nicht so sehr für die Erderwärmung verantworten müssen. Trotzdem sind sie den Katastrophen hilflos ausgeliefert.

HPI vs. KRI

Wir im Hotel Costa Rica sind froh, dass es hier kaum Naturkatastrophen gibt. Tropensturm Nate, welcher im Oktober durch Zentralamerika und somit auch Costa Rica rauschte kostete tragischer weise 20 Menschen das Leben. Die meisten Opfer kamen jedoch in den Nachbarländern ums Leben und Costa Rica geriet ein weiteres Mal mit einem blauen Auge davon. Im Happy Planet Index steht das kleine Land auf Platz Nummer 1 – und nicht umsonst Leben die Menschen hier getreu dem Motto „Don’t worry be happy“ – im Klima-Risiko-Index landet Costa Rica zum Glück eher auf den hinteren Plätzen.

Pura Vida